TRIP TO QUITO 2

Abenteuer Quito

…Ja mein Blog existiert noch  😉 Ich hatte in der letzten Zeit nicht mehr so viel Zeit da ich angefangen habe zu Arbeiten und immer erst abends spät nach Hause komme und dann bin ich nie so motiviert noch was zu schreiben… sorry.

Aber nun habe ich meine Motivation wieder gefunden um meinen Reisebericht weiter zu führen 😀 …

Also am ersten Tag haben wir einen Rundgang durch Quito gemacht und mal ein paar schöne Orte besichtigt…

da wir die Rundtour an einem Sonntag gemacht haben, waren die meisten Läden halt zu. Aber das coole war, dass die Innenstadt Sonntags für Autos komplett gesperrt ist und man kann ganz gemacht durch die Straßen schlendern.

Quito ist in der Altstadt oft noch Kolonialistisch geprägt. Oben in den Bildern seht ihr ein paar Kirchen. Die Berühmteste der Kirchen in Quito ist die „Goldene Kirche“. Eigentlich darf man da drin keine Fotos machen aber mein Papa ist badass und hats trotzdem gemacht. Die Kirche ist wirklich beeindruckend. Von innen ist einfach (wie ihr ja schon seht) alles aus Gold und  man weiß gar nicht wo man hin gucken soll um nicht geblendet zu werden.

So genug Turi zeug gelabert… jetzt kommen wir mal zur eigentlichen Geschichte die ich euch erzählen wollt.

Mein Abenteuer Quito.

Ich überspring‘ mal einen Tag und erzähl euch wann anders davon weil sonst dieser Artikel zu lang geworden wäre.

Also. Meine Cousinen und ich wollten an unserem letzten Tag nochmal ein bisschen das Nachtleben erkunden und sind also raus und haben uns eine Bar gesucht. Dort gab es ein super Angebot welches lautete: 3 Cocktails für 5€. Das mussten wir natürlich erstmal ausnutzen. Wir waren also schon gut dabei und haben Karten gespielt, als PLÖTZLICH der Boden anfing zu beben. Weil wir schon ein bisschen Alkohol im Blut hatten, haben wir die ganze Situation nicht so wirklich ernst genommen und erstmal drauf angestoßen.

15 Minuten nach dem Beben ( das übrigens die Stärke 4,7 und damit nicht super stark aber auch nicht wirklich schwach war) sind wir dann mal wieder zu unserem Hotel aufgebrochen. Am Hotel angekommen trafen wir noch draußen auf den Rest meiner Familie. Wir in unserem komplett nüchternem Zustand haben natürlich erstmal gar nichts gecheckt. Nach 5 Minuten haben wir dann verstanden, dass alle während dem Beben raus gelaufen sind um sich zu retten falls die Mauern nicht halten sollten. Mann weiss ja nie.

Als wir dann unserer Familie unsere weniger spektakuläre Erfahrung mit dem Beben geschildert haben, erzählte man uns die Version aus dem Hotel.

Das Spielte sich Folgendermaßen ab: Das Beben geschah um ca 23.30 Uhr. Und alle waren schon am schlafen. Wir hatten unsere Zimmer übrigens im 3. und 4. Stock. Und je höher man sich in einem Gebäude befindet, desto stärker fühlt man das Beben (oben bewegt sich das Gebäude halt mehr als unten). Physik. Die Bar in der wir waren war im Erdgeschoß und ich glaube, dass das auch ein Grund war, warum wir das Beben nicht so stark gespürt haben wie die anderen.

Schweife wieder ab. Wo war ich? … Alle haben schon geschlafen und sind durch das Beben aufgewacht. Keiner wusste wie spät es ist und ob wir schon zurück waren oder nicht. Ich meine in so einer Stress Situation guckt ja  niemand erstmal auf die Uhr, zumal das von den meisten aus meiner Familie (außer meine Mama) das erste Erdbeben war. Also keiner wusste ob wir schon im Hotel waren oder nicht. Mein Bruder sprintet hoch zu unserem Zimmer um uns zu retten. Gentleman. Er klopft also gegen die Türe und merkt das keiner auf macht. Denkt aber nicht das wir nicht da sind sondern das wir schlafen und das nicht mitbekommen haben. Er sagt meinem Onkel beschied und der rennt auch rauf zu unserem Zimmer und in einem Akt der puren Selbstlosigkeit tritt er die Türe ein. Schade nur, das wir zu diesem Zeitpunkt in der Bar saßen und auf unser erstes Erdbeben angestoßen haben. Dadum.

Naja wir haben dann eine Nacht in einem Zimmer ohne Tür geschlafen und am nächsten Tag sind wir eh abgereist. Wir mussten die Türe natürlich ersetzten.

Fazit: wir sind alle zum Glück ganz geblieben und das Hotel hat auch keinen weiteren Schaden erlitten (weder durch uns noch durch das Beben).  Und jetzt haben wir eine Geschichte die wir uns noch Jahrelang erzählen können, wenn wir was zu lachen haben wollen.

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