Hedwig in Riobamaba

Howdy Amigos!

Gestern sind wir in Riobamba angekommen. Der kältesten Stadt Ecuadors, wenn man dem Taxifahrer glaubt.

Als wir im Hotel angekommen sind, fielen uns erst mal die Augen aus dem Kopf. Unser Zimmer oder besser gesagt unsere Zimmer sind riesig groß und super schön eingerichtet. Wir haben ein Wohnzimmer mit einer Couch und einem riesigem Fernseher und dann haben wir noch ein Schlafzimmer was ein quadratisches Bett enthält, welches 1×1 ausgestreckte Maria misst. WP_20170307_13_33_25_Pro

Und das beste, wir zahlen nur 20$ pro Person, pro Nacht. Das Hostel in Quito war teurer und nicht halb so cool.

Wir sind dann eigentlich auch direkt in die Stadt gegangen um was zu essen. Zu unserer Überraschung war die Stadt viel schöner als wir erwartet hatten. Wir mussten auch gar nicht lange suchen, da haben wir dann schon einen leckeren Crêpe Laden gefunden.

Mit gefüllten Bäuchen sind wir dann noch auf Schnäppchen Jagt gegangen. Im Hotel angekommen haben wir dann auch erst mal ein kleines Schläfchen gemacht und uns am Abend ganz gemütlich eine Pizza ins Hotel bestellt (weil wir zu faul waren, nochmal in die Stadt zu gehen). Besonders lang sind wir dann auch nicht aufgeblieben, denn wir mussten am nächsten Morgen ganz früh aufstehen um zum Chimborazo zu fahren.

Dazu haben wir zusammen mit 2 Franzosen, die auch hier im Hotel sind, ein Taxi gemietet welches uns rauf und wieder runter gebracht hat.

Das Taxi, oder Autos im allgemeinen, können bis auf die erste Basisstation fahren, welche auf 4800 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Wen man dann noch höher will muss man das wohl zu Fuß machen. Das haben wir dann auch gemacht. Nur leider hatten wir echt Pech mit dem Wetter und wie man sieht, sieht man gar nichts.

Mit Coca-Tee gestärkt haben wir uns auf den Weg zur zweiten Basisstation gemacht, welche auf 5046 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Die Spitze liegt dann nochmal gute 1000 Höhenmeter weiter oben auf 6310 Metern. Um da rauf zu laufen sollte man dann aber schon mehr Erfahrung im Bergsteigen haben als ich. Aber um ehrlich zu sein, haben mir die 5000 Meter auch schon gereicht.

Sonderlich lange sind wir dann auch nicht da geblieben. Wir haben ein paar Fotos gemacht und sind dann eigentlich direkt wieder runter, denn besonders schöne Aussicht wie man die sonst hat, hatten wir ja leider nicht. Unten angekommen, also auf 4800 Metern sind wir dann auch direkt ins Auto gehüpft und losgefahren. Und auch die Fahrt war sehr abenteuerlich, denn der Nebel wurde immer dichter und dichter und man konnte wenn man aus dem Fenster sah eigentlich nur den Nebel sehen, weswegen wir auch einmal fast ein Vicunna überfahren hätten weil es uns vor’s Auto gesprungen ist.

Vicunnas gehören zur Familie der Lamas. Sind nur deutlich kleiner und haben weniger Fell. Sie leben auf Höhen von 4000-5000 Metern über dem Meeresspiegel und haben dadurch kaum natürliche Fressfeinde.

Im Auto sind wir dann auch erst mal eingeschlafen, weil der Aufstieg dann doch recht anstrengend war. Als wir dann wieder in der Stadt waren, haben wir uns bei KFC unser Mittagessen geholt und das gemütlich im Hotel verspeist und dabei einen Film geguckt.

Wir haben Urlaub. Wir dürfen das.

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Ja…damit endet eigentlich auch schon mein Aufenthalt in Riobamba. Heute Abend gehen wir noch mit den Franzosen lecker essen und morgen geht es dann auch schon wieder zurück nach Cuenca. Dort werden wir bis zum Wochenende bleiben und dann weiter an die Küste nach Guayaquil fahren und am Sonntag geht es dann auch endgültig wieder zurück nach Europa. Ich hoffe euch hat meine Reise gefallen.

Bis zum nächsten mal 🙂

Hasta la vista Amigos!

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